Was fangen wir mit Ahner an? – Ein Abend zum Ideenfinden am 22. November

im Juli 2021 trafen sich viele Menschen aus Wintersdorf und der Umgebung, um an den Wintersdorfer Künstler Alfred Ahner zu erinnern. Viele Teilnehmer haben großes Interesse an der Frage gezeigt, wie es gelingen kann, dass sich wieder mehr Menschen mit Ahner und seinem Geburtsort Wintersdorf beschäftigen.
Daran will „Der fliegende Salon“ anknüpfen.

Wir veranstalten dazu am Montag, den 22. November 2021, von 18 bis 21 Uhr im Kulturhaus Wintersdorf ( Zirndorfer Straße 6, 04610 Meuselwitz OT-Wintersdorf) einen Abend zum Ideenfinden.

Die zwei Moderatorinnen Kathrin Pappritz und Yvonne Meyer begleiten uns mit geschickten Fragestellungen durch den Abend, an dem auch Kollegen vom Lindenau-Museum Altenburg teilnehmen werden.

Gefragt sind alle Menschen vor Ort, die am besten wissen, welche Rolle ihr Ehrenbürger Alfred Ahner zukünftig spielen sollte und welche anderen Wintersdorfer Themen ihnen wichtig sind. Darüber sollen die Teilnehmer in einem kreativen Prozess ins Gespräch kommen.

Gemeinsam wollen wir auch klären, was zur Umsetzung als Nächstes zu tun wäre und wie „Der fliegende Salon“ dabei unterstützen kann.

Zur besseren Organisation bitten wir um Anmeldung bis 18. November 2021 bei Luise Krischke (Projektleitung Fliegender Salon) telefonisch unter 03447 586-163 oder per E-Mail an trafo@altenburgerland.de.

Zur Durchführung der Veranstaltung unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzregeln findet die 3GPlus-Regelung Anwendung. Das heißt, alle Teilnehmer müssen am Einlass einen Nachweis vorzeigen, dass sie vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet (mit PCR-Test) sind.

Der Salonabend am 9. Juli im Rückblick

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Knapp 60 interessierte Besucher kamen, um moderiert von MDR-Kultur-RadiomoderatorsThomas Bille, über die Sichtbarkeit von Alfred Ahners in Wintersdorf ins Gespräch zu kommen.
Foto: Der Fliegende Salon

Knapp 60 interessierte Besucher kamen, um moderiert von MDR-Kultur-Radiomoderator Thomas Bille, über die Sichtbarkeit von Alfred Ahners in Wintersdorf ins Gespräch zu kommen.
Foto: Der Fliegende Salon

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Konkrete Ideen für Projekte um Alfred Ahner stellten Dr. Roland Krischke (r.) Direktor des Lindenau-Museum Altenburg und der Bürgermeister von Wintersdorf Andreas Förtsch (l.) vor. Foto: Der Fliegende Salon

Konkrete Ideen für Projekte um Alfred Ahner stellten Dr. Roland Krischke (r.) Direktor des Lindenau-Museum Altenburg und der Bürgermeister von Wintersdorf Andreas Förtsch (l.) vor. Foto: Der Fliegende Salon

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Für die Fotosafari sucht Nora Frohmann, Mitarbeiterin der Kunstvermittlung Lindenau-Museum Altenburg, begeisterte Teilnehmer aus Wintersdorf.
Foto: Der Fliegende Salon

Für die Fotosafari sucht Nora Frohmann, Mitarbeiterin der Kunstvermittlung Lindenau-Museum Altenburg, begeisterte Teilnehmer aus Wintersdorf.
Foto: Der Fliegende Salon

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Die Fotografien von Klaus Kohlrusch entstanden bereits 2016 und dokumentieren die Orte der Entstehung Ahners Gemälde. Foto: Der Fliegende Salon

Die Fotografien von Klaus Kohlrusch entstanden bereits 2016 und dokumentieren die Orte der Entstehung Ahners Gemälde. Foto: Der Fliegende Salon

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Alfred Ahner ist im Ort nicht vergessen. Viele Stimmen meldeten sich zu Wort, um an den Maler zu erinnern.
Foto: Der Fliegende Salon

Alfred Ahner ist im Ort nicht vergessen. Viele Stimmen meldeten sich zu Wort, um an den Maler zu erinnern.
Foto: Der Fliegende Salon

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Dr. Benjamin Rux, Kustos im Lindenau-Museum Altenburg, gibt Einblick in das vielfältige künstlerische Schaffen Alfred Ahners. Hier mit einem Selbstportrait Ahners in den 40er Jahren.
Foto: Der Fliegende Salon

Dr. Benjamin Rux, Kustos im Lindenau-Museum Altenburg, gibt Einblick in das vielfältige künstlerische Schaffen Alfred Ahners. Hier mit einem Selbstportrait Ahners in den 40er Jahren.
Foto: Der Fliegende Salon

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Alfred Ahner suchte sich seine Motive im Alltag: Kinder, Kaffeehäuser und Tagebauszenen. Besonders die Motive aus Wintersdorf und Umgebung kommen bei den Bewohnern gut an.
Foto: Der Fliegende Salon

Alfred Ahner suchte sich seine Motive im Alltag: Kinder, Kaffeehäuser und Tagebauszenen. Besonders die Motive aus Wintersdorf und Umgebung kommen bei den Bewohnern gut an.
Foto: Der Fliegende Salon

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Der Schauspieler Bernhard Stengele (l.) trägt Lebensstationen und Passagen aus Ahners Tagebuch vor. Musikalisch begleitet wird er von Improvisationen des Jazzpianisten Robert Herrmann. Foto: Der Fliegende Salon

Der Schauspieler Bernhard Stengele (l.) trägt Lebensstationen und Passagen aus Ahners Tagebuch vor. Musikalisch begleitet wird er von Improvisationen des Jazzpianisten Robert Herrmann. Foto: Der Fliegende Salon

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Karikaturist und Schnellzeichner Marcel Bender hält das Geschehen des Abends zeichnerisch auf seinem Tablet fest. Foto: Der Fliegende Salon

Karikaturist und Schnellzeichner Marcel Bender hält das Geschehen des Abends zeichnerisch auf seinem Tablet fest.
Foto: Der Fliegende Salon

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Die Besucher konnten sich direkt vor Ort porträtieren lassen. Foto: Der Fliegende Salon

Die Besucher konnten sich direkt vor Ort porträtieren lassen.
Foto: Der Fliegende Salon

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Ein fröhlicher Abend geht zu Ende. „Der Blick auf Wintersdorf mit Wasserturm“ Foto: Der Fliegende Salon

Ein fröhlicher Abend geht zu Ende. „Der Blick auf Wintersdorf mit Wasserturm“ Foto: Der Fliegende Salon

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Alfred-Ahner-Haus Wintersdorf
Das Geburtshaus des Malers Alfred Ahner in Wintersdorf bei Meuselwitz. (Foto: Der fliegende Salon)

Mit seinem künstlerischen Wirken im 20. Jahrhundert ist Ahner nicht nur ein bedeutender Thüringer Maler, sondern auch ein Chronist seiner Zeit. Leidenschaftlich hielt er seine Arbeits- und Alltagsrealität künstlerisch fest. Bemerkenswert sind seine Zeichnungen des Wintersdorfer Tagebau, in welchem er selbst tätig war, seine Kaffeehaus-Szenen und die vielen Kinderporträts und gezeichneten Spielsachen. Die Initiative zu einem Fliegenden Salon über Ahner in Wintersdorf ging ursprünglich vom örtlichen Kindergarten aus, der einen entsprechenden Vorschlag bei der Projektleitung im Landratsamt einreichte.

In Wintersdorf, nördlich von Altenburg, steht das Geburtshaus des Malers Alfred Ahner (1890 – 1973). Sein umfangreiches Werk wird heute vor allem im Stadtmuseum Weimar, im Freilichtmuseum Hohenfelden und im Lindenau-Museum Altenburg aufbewahrt. In seinem Geburtsort ist Ahner dagegen nahezu unsichtbar.

Kinder, Kaffee, Kohle, Kunst – der Maler Alfred Ahner und die Wintersdorfer

Wie sich die Erinnerung an den berühmten Sohn des Ortes wiederbeleben lässt, so dass Bewohner und Besucher zur Auseinandersetzung mit dem Künstler angeregt werden, ist am 9. Juli 2021 Gegenstand des TRAFO-Projektes „Der fliegende Salon“.

Gefragt sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv am Gespräch und der Ideenfindung zu beteiligen. MDR-Kultur-Radiomoderator Thomas Bille moderiert den Abend, den verschiedene Akteure mit einer anschaulichen Vorstellung der Persönlichkeit Ahner einleiten werden: Die Mitarbeiter des Lindenau-Museums Altenburg stellen drei Gemälde von Alfred Ahner aus Ihrem Bestand vor. Schauspieler Bernhard Stengele liest Passagen aus Ahners umfangreichen Tagebuchaufzeichnungen. Musikalisch umrahmt der Pianist Thorsten Kahle Ahners thematische Bezüge und der Schnellzeichner und Karikaturist Marcel Bender wird live das Geschehen des Abends dokumentieren.

Beginn: 18 Uhr im Kulturhaus, Zirndorfer Straße 6, 04610 Meuselwitz OT-Wintersdorf

Mitwirkende:

Wintersdorfer Bürgerinnen und Bürger

Team des Lindenau-Museums Altenburg

Bernhard Stengele, Schauspieler

Thorsten Kahle, Pianist

Marcel Bender, Schnellzeichner und Karikaturist

Moderation:

Thomas Bille (mdr)

Wichtige Hinweise:
Während der Veranstaltung werden vom Veranstalter (Landkreis Altenburger Land) Fotos zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit gemacht.
Alle Veranstaltungspunkte finden unter Berücksichtigung der geltenden Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung statt.